Rettungsnot in Sankt Pölten, aber das GRÜNE KREUZ wird nicht verständigt – Warum eigentlich?

Sankt Pölten / Wien (04. März 2008) - Dramatische Szenen ereigneten sich am vergangenen Wochenende in St. Pölten. Grund war der Sturm „Emma“, der hierzulande zahlreiche Verletzte und auch einige Todesopfer forderte. Während die Rettungskräfte von Rotes Kreuz und Arbeiter Samariter Bund überfordert waren, wurde auf das GRÜNE KREUZ, öffentlich rechtlich anerkannter Rettungs-, Krankentransport und Sanitätshilfsdienst, von der „Einsatzzentrale Notruf“ (LEBIG) nicht zurückgegriffen. Ein tragischer Umstand, der vermutlich ein Menschenleben forderte.

 

Warum musste ein Unfallopfer laut Medienberichten knapp eine Stunde auf „die Rettung“ warten, wo nur 300 Meter vom Unfallort entfernt die Einsatzzentrale vom GRÜNEN KREUZ St. Pölten beheimatet ist? Eine Frage, die nach Aufklärung verlangt.

 

Fehlende Ressourcen kann das GRÜNE KREUZ, das sich seit 2004 in St. Pölten etabliert hat und im Rettungs- und Krankentransport sowie Intensivtransport nach 9001:2000 isozertifiziert ist, bereitstellen.

 

Würde die „Einsatzzentrale Notruf“ (LEBIG) auch das GRÜNE KREUZ in Notfällen alarmieren, könnte man die Warte- bzw. Anfahrtszeiten reduzieren. „Jede Minute zählt“ – hoffentlich gilt das auch für die Bevölkerung von St. Pölten.