Geschichte
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Das GRÜNE KREUZ wurde am 28. Juli 1993 von Sanitätsrat Walter Tögel gegründet und entwickelte sich im Laufe der letzten 15 Jahre zu einer österreichweit anerkannten und verlässlichen Rettungsorganisation. Der gemeinnützige, nicht gewinnorientierte Verein wird von Obmann Walter Tögel und seinem Stellvertreter, Chefarzt Dr. Manfred Rotter (Ärztlicher Leiter GRÜNES KREUZ), geleitet. Aber alles der Reihe nach:
Die erste Ausfahrt der Rettungsorganisation wurde von der Dienststelle Gramatneusiedl durchgeführt. Mit stetiger Zunahme der Rettungs- und Krankentransporte wurde kurze Zeit später eine zweite Dienststelle in Mannswörth (bei Schwechat) adaptiert.
Vor allem die Verlässlichkeit und Pünktlichkeit der RettungssanitäterInnen vom GRÜNEN KREUZ wird von PatientInnen und Spitälern honoriert und befürwortet. Aus der daraus resultierenden steigenden Anzahl an Rettungs-, Kranken- und Intensivtransporten sowie einer durchgehenden Personalaufstockung hält das GRÜNE KREUZ Ausschau nach einem neuen und zentralen Stützpunkt. Im Jahr 1997 wird daraufhin ein Areal in der Dreherstraße (Wien-Simmering) gekauft. Seit der Erschließung befindet sich im 11. Wiener Gemeindebezirk die Einsatzzentrale und Leitstelle, von wo aus die Einsätze für den Großraum Wien koordiniert werden.
Am 15. September 2000 wird das GRÜNE KREUZ als erste Organisation im Rettungs-, Kranken-, Intensiv- und Notarzttransportwesen nach ISO 9002 zertifiziert. Mit der Umstellung auf die ISO 9001:2000-Zertifzierung nimmt das GRÜNE KREUZ weitere Aufgabenbereiche in ihr Qualitätsmanagement auf. Im September 2009 wurde die ISO auf die Aktuelle Version 9001:2008 reorganisiert.
Das Wachstum vom GRÜNEN KREUZ fand 2005 seinen vorläufigen Höhepunkt: Anfang des Jahres werden insgesamt 3 neue Dienststellen, nämlich GRÜNES KREUZ Leopoldsdorf / Maria Lanzendorf, GRÜNES KREUZ Aspang / Mönichkirchen und GRÜNES KREUZ Sankt Pölten, eröffnet. Ein Jahr später wird zudem das GRÜNE KREUZ Graz / Lieboch in die Rettungsorganisation eingegliedert.
Am 15. März 2007 fand die Verleihung des „Umwelt-Oscars“ im Rahmen des ÖkoBusinessPlan durch die Magistratsabteilung 22 (Wiener Umweltschutzabteilung) statt. Durch die konsequente Umsetzung zahlreicher Umweltschutzmaßnahmen erhielt das GRÜNE KREUZ eine Auszeichnung, die von der Umweltstadträtin Mag. Ulli Sima überreicht wurde.
Auch im Jahre 2008 und 2009 durfte das GRÜNE KREUZ erneut diese Auszeichnung entgegennehmen.
Seit November 2008 ist die Rettungsorganisation auch im Wiener Rettungsverbund eingegliedert und stellt eigene Fahrzeuge der Magistratsabteilung 70 zur Verfügung.
Die Expansion des GRÜNEN KREUZ setzt sich 2009 fort, in Wr. Neustadt wird eine neue Dienststelle errichtet und die Dienstelle Aspang/ Mönichkirchen muss in größere Räumlichkeiten umziehen. Auch die zweite Dienststelle in Graz-Puntigam wird eröffnet.
Im Jahr 2009 wurden 159.000 Transporte, davon 9.000 im Namen der Wiener Rettung durchgeführt.
Aufgrund der vielen Auslandsrückholtransporte und Intensivtransporte, also der Überstellung kritisch Kranker, hat sich das GRÜNE KREUZ auch international als zuverlässiger Partner etabliert. So vertrauen zahlreiche europäische Kliniken, Versicherungsgesellschaften, Ambulanzflugdienste sowie Assistancen auf unsere Leistungen.
Das GRÜNE KREUZ sieht sich nicht als Konkurrenz zu anderen etablierten öffentlichen Organisationen im Rettungs- und Krankentransportwesen, sondern als notwendige Ergänzung im Sinne der PatientInnen.
Stand: 18.01.2010



