Einkaufstour endet mit Wiederbelebung

 

Wien (19. April 2007) – Beinahe kostete ein harmloser Einkaufsbummel einer 22jährigen Oberösterreicherin das Leben, als diese auf der Wiener Mariahilfer Straße zusammenbrach und regungslos liegen blieb. Nur aufgrund schneller Erste Hilfe-Maßnahmen und einer perfekten Reanimation von Rettungssanitätern vom GRÜNEN KREUZ und der Wiener Rettung kann Ursula G. heute wieder lachen.

 

Im April fuhr Frau G. mit dem Auto nach Wien, um sich neu einzukleiden. Die zahlreichen Boutiquen sowie international angesagten Textilketten führten die 22jährige aus Spital am Phyrn schließlich auf die allseits beliebte Mariahilfer Straße. Während des Einkaufsbummels erlitt Frau G. plötzlich einen Schwächeanfall. Kurze Zeit später brach sie mitten auf der Straße zusammen und blieb regungslos liegen – Herzstillstand.

 

Schnell bildete sich eine Menschentraube um Frau G. Wenige Meter von ihr entfernt verließen gerade zwei Rettungssanitäter (Martin L. und Bernhard W.) vom GRÜNEN KREUZ mitsamt einer Patientin die Praxis eines Facharztes. Ein Passant hatte dies mitbekommen und die beiden Sanitäter über den Herzstillstand der jungen Oberösterreicherin informiert. Diese handelten sofort und rückten mit Defibrillator, Verbandskasten und Decke zum Notfallort an. Zur selben Zeit trafen Notarzt und Sanitäter der Wiener Rettung (MA 70) ein.

 

Der Sanitäter Martin L. löste in Folge – gemeinsam mit dem Rettungsteam der MA 70 – zwei Ersthelfer, darunter einen Arzt, von der Reanimation ab und setzte die Herzdruck-massage und Beatmung fort. Mit vereinten Kräften wurde Frau G. wiederbelebt und ins Leben zurückgeholt. Martin L., vor Ort befindlicher Rettungssanitäter vom GRÜNEN KREUZ: „Bei einem Herzstillstand zählt jede Sekunde! Das Gehirn kann längstens 4 Minuten ohne Sauerstoff auskommen, ohne das dies langfristige neurologische Folgen nach sich zieht. Danach sinkt die Überlebenschance zwischen 7% und 10% pro Minute. Rasche und kompetente Hilfe ist daher oberstes Gebot.“

 

Nach geglückter Reanimation wurde Frau G. mittels Schaufeltrage behutsam in den Rettungswagen der Wiener Rettung befördert und ins Allgemeine Krankenhaus der Stadt Wien auf die Notfallambulanz gebracht. Was als freudige Shopping-Tour in Wien begann, und sich in Folge als lebensbedrohlich entwickelte, konnte Dank couragierten Ersthelfern sowie einer perfekten Zusammenarbeit zwischen GRÜNEN KREUZ und Wiener Rettung zu einem guten Ende geführt werden.