GRÜNES KREUZ stellt Österreichs modernsten Intensivtransportwagen

 

Wien/Graz/St. Pölten (20. März 2007) – Das GRÜNE KREUZ, öffentlich rechtlich anerkannte Rettungsorganisation, führt seit 1993 Intensivtransporte im In- und Ausland auf höchstem medizinischen und technischen Niveau durch. Zu den Auftraggebern zählen Spitäler, Versicherungsassistancen, Notrufzentralen sowie Europas größter Automobilclub, der ADAC. Um den hohen Standard bei Intensivtransporten gewährleisten zu können, hat das GRÜNE KREUZ Anfang 2007 Österreichs modernsten Intensivtransportwagen (ITW) in seinen Fuhrpark integriert.

 

Jedes Jahr werden zahlreiche Patienten aus Österreich und dem benachbarten Ausland von einer Intensivstation auf eine andere Intensivstation verlegt. Um derartige Überstellungen durchführen zu können, bedarf es speziell geschultem Personal (mit langjähriger Erfahrung) und modernst ausgestatteten Fahrzeugen. Da die Patienten, wie z.B. Unfallopfer in Folge von Verkehrsunfällen, oder Herz- bzw. Schlaganfallpatienten oftmals einen äußerst kritischen Allgemeinzustand aufweisen, ist vor allem die medizinisch-technische Ausstattung und ein schonender, komfortabler Transport von besonderer Bedeutung.

 

In Österreichs modernstem Intensivtransportwagen befinden sich unter anderem:

 

- Intensivtransport-Tragesystem mit 6 Perfusoren zur dosierten Verabreichung von z.B. Schmerz- und Narkosemittel sowie Kreislaufmedikamenten

- Zoll-Multimonitoring-Gerät mit EKG-, Sauerstoffsättigungs- und Temperaturmessung, invasiver Druckmessung und Defibrillation

- Dräger Oxylog 3000 - Mobiles Beatmungsgerät mit verschiedenen Beatmungsformen

(auch BiPAP)

- Intensiv-Monitor zur Überwachung der Vitalfunktionen (Agilent/HP/Philips)

- Kapnometrie

- Mobile und stationäre Absaugvorrichtungen

- 3 x 10 Liter Sauerstoff und Druckluft, ausreichend auch für längerdauernde Überstellungen

- Schwebetisch für einen schonenden Transport

- Kiddy Kindersicherheitssystem

 

Ersatzsysteme für Beatmung und Monitoring:

- Lifepak 12 Defibrillator mit EKG, Pulsoxymetrie, invasiver und nichtinvasiver Druckmessung und Schrittmacherfunktion

- Weinmann Medumat Elektronik für kontrollierte und assistierte Beatmung

 

Darüber hinaus verfügt das GRÜNE KREUZ über einen Dräger Intensivtransport-Inkubator, der für Säuglinge (bis zum 12. Monat) konzipiert ist, damit auch unsere Jüngsten sicher und schonend transportiert werden können. Dieser Inkubator kann bei Bedarf auf das Intensivtransport-Tragesystem montiert werden.

 

Die „rollende Intensivstation“, die mit 2 Rettungssanitätern und 1 Notarzt  besetzt ist, ermöglicht die Fortführung der Intensivbehandlung, Beatmung und Monitoring während des Transports – und dies auf einem Qualitätsniveau ähnlich dem einer Intensivstation. Aufgrund der oftmals zeitkritischen und lebensbedrohlichen Situation von Patienten ist auch eine perfekte Organisation und Logistik von Seiten der Leitstelle erforderlich. Nur ein reibungsloser Ablauf einer Überstellung schafft jene Sicherheit, die für eine stabile Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen notwendig ist.

 

Insgesamt stellt das GRÜNE KREUZ 5 Intensivtransportwägen in Wien, St. Pölten und Graz.